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Ingenieurs-Studie: Der Ingenieurberuf – Praxis spannender als gedacht


25.03.2014

München, 25.03.2014 – Für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland sind Ingenieure von zentraler Bedeutung, davon ist die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung laut einer aktuellen Befragung* von Vocatus in Kooperation mit dem Festo Bildungsfonds überzeugt. Trotz guter Berufschancen und interessanter Aufgaben erscheint der Ingenieurberuf jedoch gerade dem Nachwuchs weniger attraktiv.

Ingenieure bilden das Rückgrat des künftigen Wirtschaftsstandortes Deutschland: Laut einer aktuellen Befragung durch das Marktforschungsinstituts Vocatus in Kooperation mit dem Festo Bildungsfonds erachten rund 90 Prozent den Ingenieurberuf für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes als „äußerst wichtig“ oder „sehr wichtig“. Dabei attestieren sie Ingenieuren für die klassischen Industriebranchen, wie Maschinenbau, Automobil- und Elektroindustrie, die größte Bedeutung.


Dazu verbinden die Befragten mit dem Ingenieurberuf gute berufliche Chancen und Einkommensmöglichkeiten im In- und Ausland sowie reizvolle und interessante Aufgaben. Dabei macht es für diese positive Einschätzung keinen Unterschied, ob die Befragten selbst einen direkten, persönlichen Bezug – beispielsweise durch den eigenen Job – zum Ingenieurberuf haben oder nicht. Peter Speck, Verantwortlicher des Festo Bildungsfonds und Geschäftsführer der Festo Lernzentrum Saar gGmbH, schränkt jedoch ein: „Für nur rund ein Drittel der Befragten ist das Ansehen des Ingenieurberufs uneingeschränkt hoch. Das ist angesichts seiner Bedeutung für die deutsche Wirtschaft doch überraschend.“


Bedenklich ist darüber hinaus für Johann N. Häußler, Senior Consultant bei Vocatus, „dass gerade der berufliche Ingenieurnachwuchs eine weniger positive und optimistische Einschätzung zum Ingenieurberuf teilt als die bereits erfahrenen Ingenieure und die Arbeitgeber.“ Hier sind neben den Hochschulen vor allem auch die Unternehmen mit einem entsprechenden Hochschulmarketing gefragt, um die Attraktivität des Ingenieurberufs zu steigern, so Häußler weiter.


Um ihren Bedarf an qualifizierten Ingenieuren zu decken, müssen die Unternehmen darüberhinaus verstärkt in die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter investieren, ist Peter Speck überzeugt. Der von ihm geleitete Festo Bildungsfonds hat in den vergangenen Jahren bereits mehr als 600 angehende Ingenieure mit Studienfinanzierungen und Qualifikationsangeboten gezielt unterstützt. „Wir spüren einen deutlich steigenden Bedarf an unseren berufsbegleitenden Angeboten“, sagt Speck.



* Das Marktforschungsinstitut Vocatus AG hat in Kooperation mit dem Festo Bildungsfonds zwischen November und Dezember 2013 rund 300 Personen online zum Ansehen und zur Bedeutung des Ingenieursberufes befragt. Rund die Hälfte der Befragten hatte direkt oder indirekt mit dem Ingenieurberuf zu tun.