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Vocatus für den Preis der Deutschen Marktforschung nominiert


14.03.2008

Münchner Institut mit internationaler Preisstudie in der Endrunde


München, 14.03.2008 - Das Münchner Marktforschungsinstitut Vocatus AG ist erneut für die höchste Auszeichnung der deutschen Marktforschungsbranche nominiert: den Preis der Deutschen Marktforschung. Dieser wird zum vierten Mal am 05. Juni 2008 vom Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher (BVM) im Rahmen des 43. Kongresses der Deutschen Marktforschung in Hamburg verliehen.

Vocatus konnte sich mit der internationalen Grundlagenstudie "Smarter Pricing mit GRIPS" in der Endrunde für die Kategorie "Studie des Jahres 2008" platzieren. In einer Multi-Client-Studie hat Vocatus in 16 Ländern auf fünf Kontinenten untersucht, wie sich Konsumenten im Rahmen von Kaufentscheidungen mit dem Thema Preis auseinander setzen. Dabei hat sich gezeigt, dass sich Kunden nicht nur darin unterscheiden, wie viel sie bereit sind für ein Produkt zu bezahlen, sondern auch wie der Preis letztlich ihre Kaufentscheidung beeinflusst.


Unterschiedliche Konsumententypen
Über die Analyse von zehn Produktkategorien in sechs verschiedenen Branchen - von Automobil, über Banken, Versicherungen und Mobilfunk bis hin zu Reisen und Fast Moving Consumer Goods (FMCG) - konnte so eine preispsychologische Konsumententypologie entwickelt werden, die im Kern fünf Konsumententypen umfasst.

"Diese Breite und Tiefe ist bislang einzigartig in der Preisforschung", betont Dr. Florian Bauer, Vorstand der Vocatus AG. "Wir konnten auf diese Weise den Irrglauben widerlegen, dass alle Konsumenten allein aufgrund eines niedrigen Preises sich für oder gegen ein Produkt entscheiden. Dieses Verhalten mag zwar bei bestimmten Produktarten auf einzelne Personengruppen zutreffen, die Regel ist es aber nicht. Sehr oft wirken aggressive Niedrigpreiskampagnen sogar eher abschreckend, weil sie vielen das Gefühl vermitteln, am Ende über den Tisch gezogen zu werden." Manche Kunden vermeiden die Auseinandersetzung mit dem Preis wiederum generell, während andere ihre Preisbereitschaft im Laufe eines Entscheidungsprozesses dynamisch dem Angebot anpassen.


Bisherige Preisgestaltung ging oft am Kunden vorbei
Diese qualitativen Unterschiede in der Auseinandersetzung mit dem Preis wurden bislang von den herkömmlichen Preisforschungsmethoden vollständig ignoriert. Bisher konzentrierten sich diese lediglich darauf, die Preisbereitschaften von Konsumenten zu messen.

"Doch eben diese Preisbereitschaften müssen je nach Konsumententyp zukünftig völlig anders interpretiert werden. Das bedeutet: Erst mit dem Wissen, wie die Konsumenten mit dem Preis tatsächlich umgehen, lassen sich Preisgestaltung und -kommunikation zielsicher optimieren", so Dr. Florian Bauer weiter. "Die Erkenntnisse aus unserer Studie helfen somit Unternehmen, ihre Produkte, Preise und Kommunikation jetzt wesentlich kundenorientierter zu gestalten."

Ausgezeichnete Marktforschung
Bereits 2005 gewann Vocatus den Preis der Deutschen Marktforschung für die "Studie des Jahres". Hier wurde das Münchner Marktforschungsinstitut für seine Entwicklung der "motivorientierten persönlichen Suche (MOPS)" für den Online-Reiseanbieter L'TUR ausgezeichnet.

Die detaillierten Ergebnisse der Preisstudie stehen bei Vocatus ab Mai zur Verfügung.
Informationen zum Preis der Deutschen Marktforschung finden Sie unter: http://www.preisderdeutschenmarktforschung.de