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Artikel über Vocatus

Neben unseren Fachartikeln werden Experten und Studien von Vocatus regelmäßig in der Fach- und Wirtschaftspresse zitiert. Unten finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Erscheinungen mit jeweils einer kurzen Zusammenfassung. Weiter gehende Fragen beantworten wir Ihnen natürlich gerne.


Der Mensch ist komplexer, als es im Lehrbuch steht

"Und dann kaufen wir sie eben"

Beim Einkaufen ist gerade im Hinblick auf den Preis die Vernunft erheblich seltener im Spiel als die meisten meinen. Der Wirtschaftspsychologe Dr. Florian Bauer, Vorstand beim Münchner Marktforschungsinstitut Vocatus, erläutert, warum Menschen meist nicht rational entscheiden: "Es geistert die Vorstellung herum, dass es einen fixen Marktpreis gibt, und wenn Unternehmen den übersteigen, kaufen die Leute nicht mehr. Das verkennt aber die Unfähigkeit von Menschen, stabile rationale Entscheidungen zu treffen. Jeder entscheidet in jeder Situation anders, immer im Vergleich zu anderen Produkten. Wir wollen auch nicht ewig aufwändig entscheiden, das wäre Zeitverschwendung. Deshalb nutzen wir Daumenregeln."

Zugleicht warnt er Unternehmen vor dem übermäßigen Gebrauch von Parolen wie "Geiz ist geil“ oder „20 Prozent auf alles": Dies funktioniere zwar, aber diese Strategien erreichten in erster Linie einen "Verfall der Wertigkeit von Produkten", so Bauer. Denn mit dem Preis sinke auch der gefühlte Wert. Besonders kritisch sei es, wenn Unternehmen in Krisenzeiten aggressiv Rabatte geben, warnt er: Denn dann "nehmen das die Leute als neue Referenzpreise. Dann zahlen sie auch nach der Krise nicht mehr Geld, das Produkt ist ihnen weniger wert."

10./11.07.2010, die tageszeitung - sonntaz


Über die Kunst, den richtigen Preis zu finden

"Den rationalen Käufer gibt es nicht"

Die Kugel Eis ist im Vergleich zu früher deutlich teurer geworden. Doch die Menschen kaufen trotzdem. Stellt sich die Frage: Wann ist das Eis zu teuer? Der Wirtschaftspsychologe Dr. Florian Bauer vom Marktforschungsinstitut Vocatus erklärt, warum Shoppen selten vernünftig ist: So gäbe es keinen absoluten Wertmaßstab dafür, was beispielsweise eine Kugel Eis wert sei, erklärt er. "Menschen haben keine feste Vorstellung davon, wann ein Produkt zu teuer ist", so Bauer. Vielmehr gewöhnten sie sich an schleichende Preiserhöhungen: "Vor ein paar Jahren haben die Leute gesagt, wenn das Benzin eine Mark fünfzig kostet, dann lassen wir das Auto stehen. Jetzt sind wir bei einem Euro fünfzig, und keiner hat aufgehört, Auto zu fahren."

Da Menschen folglich nicht rational entscheiden, muss die Preisforschung deshalb die Motive verstehen, die Konsumenten zum Kaufen bewegen. Auf dieser Basis lassen sich dann Kaufentscheidungstypen identifizieren. Allerdings ist hierbei Vorsicht geboten. Denn Konsumenten lassen sich nicht einfach in Schubladen stecken, erklärt Florian Bauer weiter: „Beim Reisen ist einer vielleicht ein Schnäppchenjäger. Aber beim Auto zahlt derselbe Kunde für eine verlässliche Marke viel Geld.“

09.07.2010, taz.de


Der Mensch ist komplexer, als es im Lehrbuch steht

"Der Mensch ist komplexer, als es im Lehrbuch steht"

Auf dem vergangenen Tourismusforum in Vorarlberg warnte Dr. Florian Bauer, Vorstand des Marktforschungsinstituts Vocatus, vor Preiskämpfen und Dumpingpreisen: "Der Mensch ist viel komplexer als es im Marketing-Lehrbuch steht", so Bauer. Rationales Verhalten komme in der Realität selten vor, stattdessen wird der Kunde von vielen preispsychologischen Faktoren beeinflusst. So geht es dem Kunden meist nicht darum, das beste Schnäppchen zu sichern, sondern in erster Linie keinen Fehler zu machen oder sich über den Tisch ziehen zu lassen.

Vor allem die Wertschätzung von Produkten sei entscheidend dafür, ob der Kunde bereit ist einen angemessenen Preis zu zahlen. "Dinge haben nicht an sich einen Wert. Sie bekommen ihn erst durch Preiskenntnis. Und wenn ich die Dinge immer günstiger erhalte, fange ich irgendwann zu zweifeln an, ob der Wert gerechtfertigt ist", erklärt der Marktforscher. Das ist auch das Resümee, das der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Vorarlberg zieht: "Wir müssen Mut machen, für gewisse Leistungen auch einen angemessenen Preis zu verlangen", so Christian Schützinger, "es braucht ein Bewusstsein, wie Preise in den Köpfen der Konsumenten wahrgenommen werden".

16.06.2010, Vorarlberger Nachrichten


Über die Kunst, den richtigen Preis zu finden

"Über die Kunst, den richtigen Preis zu finden"

Mit rund einer Million Urlaubern in der Wintersaison 09/10 ist Vorarlberg ein gut besuchtes Urlaubsgebiet. Dabei kann es nicht nur mit einem gehobenen Angebot, sondern vor allem auch mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis punkten: Vorarlberg verzichtet auf Schleuderpreise und stellt stattdessen die Qualität der Leistungen in den Vordergrund. Dr. Florian Bauer vom Marktforschungsinstitut Vocatus erklärt, warum diese Vertriebsstrategie funktioniert, auch wenn es für die Kunden nicht das günstigste Angebot sein sollte: „Absolute Preishöhen sind sekundär, weil Menschen Preise nicht absolut, sondern relativ bewerten". Man müsse das Entscheidungsverhalten des Kunden verstehen, so Bauer, denn oftmals ist für den Gast die Qualität des Angebotes wichtiger als der Preis. Dabei stellte der Marktforscher fünf verschiedene Kundentypen vor, die einen jeweils anderen Umgang mit dem Preis an den Tag legen und dementsprechend auch unterschiedlich angesprochen werden müssen.

16.06.2010, Österreichische Gastronomie- & Hotel-Zeitung


Tourismusforum: Keine Dumpingpreise

"Tourismusforum: Keine Dumpingpreise"

Im Gegensatz zu anderen Touristengebieten versucht Vorarlberg nicht, die Kunden mit Dumpingpreisen zu gewinnen, sondern überzeugt mit Exklusivität und einer hochwertigen Leistung. In einem Interview mit dem österreichischen Rundfunk befürwortet Dr. Florian Bauer, Vorstand des Marktforschungsinstituts Vocatus, diese Strategie: "Die Beherbungsgebiete wollen mit Qualität punkten und die hat zu Recht ihren Preis". Dass damit automatisch auch die Kundengruppe eingegrenzt wird, ist für Florian Bauer kein Nachteil. So könne gezielt das Kundensegment angesprochen werden, das auch bereit ist, für ein hochwertiges Angebot einen angemessenen Preis zu bezahlen. "Vorarlberg sollte sich von Dumpingpreisen fernhalten und auch in Zukunft das Image eines gehobenen Urlaubsortes pflegen", so der Marktforscher, "Denn wenn man mit zu günstigen Angeboten wirbt, bekommen die Kunden den Eindruck, dass die Leistung nichts wert ist".

15.06.2010, Österreichischer Rundfunk (ORF)


Aktuelle Herausforderungen in der Marktforschung

"Aktuelle Herausforderungen in der Marktforschung"

Mit Xing, Twitter und Facebook hat das Web 2.0 völlig neue Dimensionen geschaffen, die auch die Marktforschung zukünftig prägen werden. Dr. Florian Bauer, der im Herbst 2009 zum Sprecher des BVM-Fachbeirats gewählt wurde, glaubt, "dass die Social Media ein wirklich relevanter Faktor sein werden". Denn die Entscheidungsprozesse vieler Konsumenten haben sich schon jetzt deutlich verändert: "Wenn früher oft noch Mund-zu-Mund-Propaganda ein heimlicher Erfolgsfaktor war, hat sich diese Peergroup zunehmend ins Internet verlagert." Dies gelte aber nicht nur für jüngere Zielgruppen, sondern betreffe auch die Entscheidungsprozesse älterer Kundensegmente. Deshalb sei der dahinterliegende Trend auch für die für die Marktforschung außerordentlich entscheidend. Denn: "Wir wollen Kaufentscheidungen erklären und vohersagen, allein aus diesem Grund sind die neuen Wege, die Konsumenten gehen, für uns relevant", so Bauer weiter.

Aber auch die Marktforschung selbst befindet sich im Umbruch. So kam in den letzten Jahren verstärkt die Frage auf, ob die qualitative Marktforschung das tatsächliche Kundenverhalten besser ermitteln kann als quantitative Methoden. Doch das dürfe nicht der zentrale Augenmerk der Marktforschung sein. "Auftraggeber wollen eigentlich keine "qualitativen" oder "quantitativen" Methoden, sie wollen Antworten auf ihre Fragen", sagt Bauer. Gleichgültig, welche Methoden im Einzelfall verwendet werden, müssen sie vor allem Eines können - die Kundenperspektive unverfälscht abzubilden: "Wir müssen den Markt der Auftraggeber mit den Augen des Kunden verstehen, nicht den Kunden aus den Augen der Auftraggeber beschreiben."

April 2010, bvm inbrief


Zeitungspreise liegen zu niedrig

"Zeitungspreise liegen zu niedrig"

Durch sinkende Anzeigenumsätze werden die Vertriebserlöse für Verlage immer wichtiger. Doch statt systematischem Pricing entscheidet bei vielen Herausgebern meist das Bauchgefühl über Preiserhöhungen. Erfolgsversprechender seien da empirisch fundierte Informationen, wie Florian Bauer von dem Münchner Marktforschungsinstitut Vocatus erläutert. Befragungen, die nur die Zahlungsbereitschaft erheben, hätten aber wenig Aussagekraft, denn die meisten Leser wüssten nicht, was sie monatlich für ihr Zeitungsabo ausgeben.

Auch die Kaufkraft, die traditionell als Messlatte für die Preishöhe herangezogen wird, hilft als Orientierungsmarke hier nicht weiter: "Die Zahlungsbereitschaft für das Abo korreliert so gut wie nie mit der Kaufkraft", so Bauer. Zudem sei für den Abschluss eines Abos beispielsweise die Bequemlichkeit des Käufers meist viel entscheidender als der konkrete Preis. Ebenso wie der Auslöser für eine Kündigung selten der Preis sei, sondern eher der Ärger darüber, die Zeitung täglich ungelesen ins Altpapier zu werfen.

Dennoch warnt er vor pauschalen Preiserhöhungen eindringlich: "Das Gießkannenprinzip funktioniert nicht". Vielmehr sollte die gesamte Preisstruktur analysiert werden – inklusive Einzelverkaufspreisen, Studenten-Abos und Rabatten für Neukunden. Je nachdem, wie die einzelnen Gruppen reagieren, ließen sich die Preise unterschiedlich stark anheben.

10.09.2009, Horizont


Die Damenkarte

"Die Damenkarte findet zurück"

Speisekarten ohne Preise gehören zur gehobenen Gastronomie. Eingeladene Gäste bekommen sie insbesondere bei Geburtstagsfeiern, Geschäftsessen oder auch Abendessen zu zweit in die Hand. Einige Wirte glauben sogar, mit einer solchen Karte die Zufriedenheit ihrer Gäste erhöhen zu können, weil diese sich nicht durch die Preise ablenken lassen und somit unbeschwerter speisen. "Vielleicht", sagt der Marktforscher Florian Bauer, "fällt durch die Damenkarte die Wahl zwischen zwei Gerichten etwas freier aus."

Vor übertriebenen Erwartungen aber warnt der Preisexperte vom Marktforschungsinstitut Vocatus aber. Denn die grundsätzliche Entscheidung nehme auch die Damenkarte dem Kunden nicht ab. "Wenn keine Preise danebenstehen, malt sie die Kundin eben gedanklich daneben. Schließlich weiß sie ungefähr was beispielsweise ein Schweinsbraten im Vergleich zu einer Dorade im Salzmantel kostet. Wenn die Dame dem Einladenden eher nicht so schwer auf der Tasche liegen will, dann wird sie ein vermutet günstigeres Gericht nehmen und wenn ihr das gleichgültig ist, dass wird sie wohl dasjenige wählen, dass ihr am meisten zusagt - unabhängig davon, wie günstig oder teuer ihr das im Vergleich zu anderen Gerichten erscheint."

20.06.2009, Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung


Wider den Homo Oeconomicus

"Wider den Homo Oeconomicus"

"Der größte Kriegstreiber auf dem Schlachtfeldern großer Preiskämpfe ist nicht der reale Konsument, sondern ein hartnäckiges Phänomen, das leider in jedem Lehrbuch zu finden ist: der Homo oeconomicus", erklärt Florian Bauer von der Vocatus AG in München.

"Preisstrategien, die auf diesem Konsumentenbild aufbauen, werden auch nachhaltig das befürchtete Ergebnis bringen: preissensitivere Kunden." So verbauen sich Unternehmen auch die Potenziale, die in den Entscheidungsfehlern von Kunden schlummern, weil sie eben nicht rational entscheiden. Dafür müssen sich Unternehmen jedoch in die Psyche ihrer Kunden hineinversetzen.

23.05.2009, Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung


Gutes Kundenmanagement zahlt sich mehr denn je aus

"Gutes Kundenmanagement zahlt sich mehr denn je aus"

Kunden gehen in der Krise schnell verloren und lassen sich im Aufschwung auch nicht so leicht wieder zurückgewinnen. Deshalb sind Frühwarnsysteme besonders wichtig. Für Oliver Bössow, Fachbereichsverantwortlicher Kundenzufriedenheit beim Münchner Marktforschungsinstitut Vocatus AG, ist dafür die Integration von Kundennutzungs- und Beschwerdedaten im Unternehmen grundlegend, um rechtzeitig auf drohende Kundenabwanderungen zu reagieren: "So können Sie agieren, bevor der Kunde kündigt." Außerdem bekommen Kunden das Gefühl, dass ihre Reklamation an jeder Stelle im Unternehmen auch wirklich ernst genommen wird, "und das ist für die Kundentreue enorm wichtig" (Bössow).

Ein weiterer Faktor, der sich positiv auf die Kundenzufriedenheit und damit auf die Kundenbindung und -loyalität auswirkt, ist beispielsweise die umgehende und proaktive Information der Kunden bei drohenden Problemen, zum Beispiel bei einer Lieferverzögerung. "Probleme passieren. Aber es kommt auf den offenen Umgang damit an. Dieser ist die Grundlage für ein partnerschaftliches Kundenmanagement" erläutert Bössow.

Ein immer wiederkehrendes Problem ist zudem die generelle Erreichbarkeit und Schnelligkeit von Hotlines. Bössow: "Dabei gilt es bei allen den Kunden betreffenden Prozessen nicht den besten, sondern den optimalen Service-Level zu finden. Nicht für alle ist eine 24-Stunden-Lieferzusage maßgeblich für die Kundenzufriedenheit; nicht alle Kunden erwarten und brauchen eine 24-Stunden Erreichbarkeit der Hotline."

Mai 2009, Sales Business


Studieren geht über Probieren

"Studieren geht über Probieren"

Deutsche Verlage sind gegenwärtig zu einer beschleunigten Wandlung im Erlös-Mix ihrer Titel gezwungen. Während die Einnahmen aus dem Anzeigengeschäft immer mehr zurückgehen, versuchen sie durch Erhöhungen der Verkaufs- und Abopreise entgegenzusteuern. Preissteigerungen nach dem Versuch-und-Irrtum-Prinzip können sich allerdings sowohl kurz- als auch langfristig negativ auswirken.

Wichtige Voraussetzung für Preiserhöhungen ist es, die Preisbereitschaften der Kunden zu kennen. Laut Florian Bauer vom Marktforschungs- und Beratungsinstitut Vocatus ist die Befragung der Käufer ein zentraler Baustein für effektive Preisgestaltung. Da die Verbraucherforschung aber oftmals vernachlässigt wird, besteht in zahlreichen Verlagen offenbar noch ein vollkommen falsches Bild vom Leser. "Viele halten ihn für einen Homo Oeconomicus, der all seine Kaufentscheidungen gut informiert und rational trifft", kritisiert Pricing-Spezialist Bauer. Genau das Gegenteil sei jedoch der Fall: „Viele Leser wissen meist nicht, wie viel eine Zeitschrift kostet, und bemerken eine Preiserhöhung überhaupt nicht.“ Vor diesem Hintergrund sei es beispielsweise falsch, das Thema offensiv zu kommunizieren.

05.03.2009, Horizont


Tipps zu Copypreiserhöhungen

"Verlage fokussieren Vertrieb/ Experten geben Tipps zu Copypreiserhöhungen"

Die Anzeigenerlöse im Printmarkt sinken krisenbedingt seit einiger Zeit dramatisch. Die Medienhäuser sind heute immer mehr gezwungen ihre Vertriebsstrategie zu überdenken. Ein Mittel um die Verluste einigermaßen zu kompensieren ist es die Copypreise von Zeitschriften anzuheben. In der Folge rechnet man 2009 mit deutlichen Verschiebungen im Erlös-Mix von Anzeigen- und Vertriebsgewinnen. Zur besseren Abstimmung wenden sich Verlage zunehmend an Berater und Preisforscher.

In Sachen Preispolitik gibt es bei vielen Verlagen noch deutliche Defizite, wie Florian Bauer, Vorstand des Marktforschungsinstituts Vocatus, feststellt: "Viele Verlage entwickeln ihre Strategie noch immer aus dem Bauch heraus." Gerade bei diesem sensiblen Thema seien jedoch krisenbedingte Kurzschlussreaktionen nach dem Pi-mal-Daumen-Prinzip gefährlich. Zu schnell könnten auf der einen Seite Leser verprellt oder im anderen Extremfall Euros verschenkt werden. Stattdessen gelte es, zahlreiche Faktoren in die Kalkulation einzubeziehen. Laut Bauer ist eine Befragung der Käufer hier unverzichtbar, um die Besonderheiten jedes einzelnen Printobjektes in der Marketingstrategie berücksichtigen zu können. Nur so könnten langfristige Umsatzkonsolidierungen erreicht werden.

05.03.2009, horizont.net


Rabattschlacht geht nach hinten los

"Rabattschlacht geht nach hinten los"

In Krisenzeiten setzen viele Unternehmen aus Angst vor einem Absatz- und Gewinneinbruch auf Preissenkungen. Damit rutschen sie oft jedoch direkt in die nächste Krise. Denn nach dem Marktforschungsinstitut Vocatus leidet dadurch der subjektiv wahrgenommene Produktwert. Zum anderen "züchteten" sich sich die Unternehmen auf diese Weise sehr preisbewusste Konsumenten heran und erreichten damit genau das Gegenteil, dass sie beabsichtigt hatten: Statt mehr Umsatz und Gewinn verzeichneten sie so auf Dauer mehr preisgetriebene Schnäppchenjäger. Dabei könnten Unternehmen gerade in Krisenzeiten mit Produkten punkten, die stärker an die Ängste und Sorgen der Verbraucher angepasst wären, so Dr. Florian Bauer, Vorstand bei Vocatus und Leiter der Studie "Smarter Pricing mit GRIPS".

13.02.2009, Vis à vis


Empfehlungen zur krisenfesten Preisgestaltung

"Empfehlungen zur krisenfesten Preisgestaltung"

Angesichts sinkender Absatzzahlen sind viele Unternehmen versucht, durch Preissenkungen Konsumenten zu gewinnen. Doch das ist nicht unbedingt sinnvoll und zielführend, wie Dr. Florian Bauer, Vorstand bei dem Marktforschungsinstitut Vocatus AG erläutert: "Oftmals erwarten Konsumenten gar keinen Rabatt oder sie legen beispielsweise viel mehr Wert darauf, von ihrem Anbieter fair behandelt zu werden als darauf, den günstigsten Preis zu erhalten. Deshalb sollten Unternehmen zunächst einmal untersuchen, ob sich tatsächlich die Kundenmotivation, der Kaufgrund und die Preisbereitschaft angesichts der Krise ändern oder nicht.

12.02.2009, Absatzwirtschaft Online


Customer Experience Management

"Customer Experience Management: Sich selbst mit den Augen der Kunden betrachten"

Kunden spüren häufig, dass ihre Beziehung zur Bank als automatisierter CRM-Prozess gesteuert wird. Dabei bleibt allerdings die Gesamtsicht auf das Kundenerleben auf der Strecke. Andere Branchen zeigen: Durch gezieltes Lernen vom Kunden lässt sich eine höhere Serviceorientierung erreichen und die durch die Technik vergrößere Distanz zum Kunden wieder überwinden.

Ein besseres Verständnis für die Kundenwahrnehmung erfordert jedoch auch ein Umdenken in den Analysemethoden der Marktforschung: „Wir setzen hierfür stärker auf qualitative Elemente und quantitative Längsschnittbetrachtungen“, weiß Andreas Beckenbach, Senior Consultant beim Marktforschungsunternehmen Vocatus. Gezielte Beobachtung und Rückkopplung mit den Kunden sind wichtiger als das Ausfüllen standardisierter Fragebögen. „Wir müssen das Verhalten der Kunden nicht nur messen können, sondern entschlüsseln und nachvollziehen“, so Beckenbach.

November 2008, Bankmagazin


Yahoo Studie

"Yahoo Studie: Werbung in Suchmaschinen birgt Potenzial"

Die meisten Internetnutzer wissen zu Beginn eines Kaufprozesses noch nicht welches Produkt sie erwerben wollen. Eine Studie von Yahoo! Insights und Vocatus zeigt auf, dass ein großes Potenzial für Werbeschaltung in Suchmaschinen besteht. Besonders die Belegung so genannter „generischer Suchbegriffe“, die gerade bei der Suche zu Beginn einer Kaufentscheidung eine große Rolle spielen, verspricht eine hohe Werbewirkung. Dabei handelt es sich um allgemeine Begriffe ohne konkrete Markenorientierung, wie etwa „Fotohandy“, die Nutzer in Suchmaschinen eingeben.

11.09.2008, horizont.net


Yahoo-Studie

"Yahoo-Studie: Werbung durch Informationsvermittlung"

Sponsored Links, die in Suchmaschinen mit allgemeinen Suchbegriffen verknüpft werden, nehmen die meisten Internetnutzer stärker als Informationsquelle denn als Werbung dar. Dieser positive Effekt für die beworbene Marke kann durch eine Verbindung des Links mit für den User tatsächlich hilfreichen Informationen sogar noch verstärkt werden.

Auch nach der Entscheidung für eine spezielle Marke kann intelligente Suchmaschinenwerbung und Geo-Targeting noch eingesetzt werden, um den Verbraucher zum Beispiel auf einen Shop in seiner Nähe hinzuweisen.
Dies sind zwei der Ergebnisse aus der Studie „The Power of Generic Search“, die Vocatus im Auftrag von Yahoo! durchgeführt hat.

11.09.2008, adzine.de


Nach Golde drängt es

"Nach Golde drängt es"

Das Thema Sport-Sponsoring ist in diesem Jahr besonders aufgrund der Fußball-Europameisterschaft und der Olympischen Spiele in Peking in aller Munde. Eine Reihe von Studien hat sich mit Methoden und Wirkungen beschäftigt.

Die positive Wirkung von Sport-Sponsoring hat das Marktforschungs- und Beratungsinstitut Vocatus in Zusammenarbeit mit dem International Research InstituteS IRIS in der ‚Global Sport und Sponsoring Study’ analysiert, in der Konsumenten aus 16 Ländern in Europa, Amerika und Asien befragt wurden. Demnach werten 76 Prozent der Umfrageteilnehmer es positiv, dass sich Unternehmen durch Sport-Sponsoring engagieren. Insbesondere geben 49 Prozent an, Unternehmen gegenüber positiver eingestellt zu sein, die sich im Sport-Sponsoring engagieren, und 41 Prozent würden bei zwei identischen Angeboten das Angebot des Unternehmens bevorzugen, das im Sport-Sponsoring aktiv ist.

September 2008, Geldwert - Privatkundenmagazin der DZ-Bank


Mitarbeiterbefragungen

"Mitarbeiterbefragungen: Mehr als ein Stimmungsbarometer"

Der Stellenwert von Mitarbeiterbefragungen in Unternehmen wächst zusehends. Handelbslatt.com befragte neben Vertretern namhafter Firmen auch Dr. Johann N. Häußler, den Fachverantwortlichen Mitarbeiter Commitment bei dem Marktforschungsunternehmen Vocatus, über häufige Fehler bei diesem Steuerungsinstrument und ihre Vermeidung.

Für die Mitarbeiter ist ein sehr wichtiger Punkt in Planung und Ausführung zum Beispiel die Anonymität – dies gilt besonders wenn Arbeitgeber ihre Arbeitnehmer befragen: „Umfragen dürfen nicht als Fallbeil für die Karriere missbraucht werden“, warnt Häußler. Dies gilt natürlich auch für Manager, denen schnell die Verantwortung für unzufriedene Mitarbeiter zugeschoben werden kann.

Ebenso sollte man aus der Perspektive der Führungsetage bei der Auswertung und Präsentation der Ergebnisse der Versuchung widerstehen, unerwünschte Werte zu verheimlichen. Häußler: „Es gibt immer Wege, etwas zu verpacken.“ Denn Unternehmenssteuerung beinhaltet schließlich auch effektive Problemkommunikation und -behandlung und gerade hier liegt schließlich der große Nutzen einer solchen Befragung.

22.08.2008, handelsblatt.com


Ganz Ohr für die Belegschaft

"Ganz Ohr für die Belegschaft"

Mitarbeiterbefragungen werden mehr und mehr zur Optimierung von Unternehmensprozessen eingesetzt. Früher reichte es den Arbeitgebern meist, nach der Zufriedenheit ihrer Leute zu fragen. „Doch dies sagt nichts über deren Leistungsbereitschaft“, weiß Johann Häußler von Vocatus. Viel aussagekräftiger ist das Engagement der Belegschaft.

Doch gerade angesichts der steigenden Nutzung der Methode muss immer bedacht werden, dass Befragungen von Mitarbeitern eine heikle Sache sind. Häußler: „ Sie stellen einen massiven Eingriff ins Unternehmen dar.“ Ganz wichtig ist deshalb strenge Anonymität der Befragungen, die überwiegend online laufen. Der Betriebsrat sollte unbedingt schon zur Konzeption ins Boot geholt werden, rät Häußler. So kann und soll der für alle Beteiligten reibungslose Ablauf einer Mitarbeiterbefragung dazu führen, dass die Zusammenarbeit sich ebenso zu Gunsten aller verbessert.

22.08.2008, Handelsblatt


Auf der Suche

"Auf der Suche"

Es setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass man Verbraucher realitätsnah erforschen muss, wenn man auch wirklich umsetzungsrelevante Erkenntnisse erzielen will. Qualitative Methoden wie Verpackungstests, Emotionsmessung oder Online-Diskussionen haben entsprechend Hochkonjunktur.

So beschreitet auch Debitel neue Wege bei der Analyse seiner Kunden. Mit Hilfe der Online-Tagebuch-Methode von Vocatus konnten weitaus detailliertere Informationen über das Kündigungsverhalten von Mobilfunkkunden erhoben werden als bisher. Besonders die handfesten Verbesserungsmöglichkeiten, die sich aus dieser Art der Dokumentation von Verbrauchererlebnissen gewinnen lassen, sprechen laut Anke Schramm, Leiterin Marktforschung der Debitel Group, für diese Methode: „Das Tagebuch hat uns mehr gebracht als jede quantitative Studie.“

August 2008, Absatzwirtschaft, Sonderheft "Media & Research"


Einfach, komfortabel und intuitiv

"Einfach, komfortabel und intuitiv - Usability Forschung macht den Fortschritt bedienbar"

Über den Erfolg von Produkten entscheidet letztlich der Kunde. Und wie er entscheidet, hängt nicht zuletzt davon ab, ob er das Gesuchte auf der Website auch findet oder das neue Handy bedienen kann – sprich: wie gut die Usability ist.

Dabei beschränkt sich die Usability-Forschung keineswegs auf die Evaluation von Websites, bestätigt auch Dr. Ulrich van Douwe, Senior Consultant bei Vocatus: „Wir führen zum Beispiel regelmäßig „Testlabs“ für verschiedene, vorwiegend technische, Produkte und Dienste durch. Nicht selten bringen Unternehmen aufgrund eines hohen Marktdrucks unausgereifte Produkte auf den Markt. Angesichts der Wettbewerbssituation kann sich das aber kein Anbieter erlauben – die Kosten, um den Imageschaden und den Vertrauensverlust auszubügeln, sind einfach zu hoch. Deshalb überprüfen Kunden in Testlabs die Produkte und Dienste über einen längeren Zeitraum vorab auf Herz und Nieren. Denn der tatsächliche Nutzer „tickt“ ja oft ganz anders, als der Techniker, der das Produkt entwickelt hat.“

Juli 2008, Research & Results


"Abschied von der Demographie - Wo ist meine Zielgruppe?"

Im Marketing-Jargon kommt aktuell niemand an den so genannten "LOHAS" (Lifestyle of Health and Sustainability) vorbei. Wer kommt als nächstes? Hierfür fragte Horizont Marktforschungsunternehmen nach neuen Zielgruppen, die bislang noch nicht beschrieben sind.

Dazu Vocatus-Vorstand Hardy C. Koth: „Der Preis ist heiß! Das glauben noch viele Marktforschung und Marketingentscheider, wenn es um die Definition von Preisstrategien geht. Und begeben sich krampfhaft auf die Suche nach dem rationalen Entscheider, dem typischen „Homo Oeconomicus“, auf den sie ihre Forschungsmethoden und ihre Preispolitik seit langem abgestimmt haben. Den, der sich über die Preise gut informiert hat, und logisch, linear und nachvollziehbar entscheidet. Und wen finden sie? Den Schnäppchenjäger, den Verlust-Aversiven, den vergleichsscheuen Gewohnheitskäufer und den dynamisch Preisbereiten. Weil wir wissen, dass viele ihre Forschungsansätze so lieben und nicht ändern möchten, wünschen wir uns für sie den dazu passenden Konsumenten, der sich endlich mal so entscheidet, wie es die klassischen Forschungstools unterstellen.“

Juni 2008, Horizont, Beilage zum 43. Kongress der Deutschen Marktforschung


Sportsponsoring vor neuer Herausforderung

"Sportsponsoring vor neuer Herausforderung"

Mehrere Studien belegen Sportsponsoring als wirkungsvolles Marketing-Instrument. Eine weltweite Erhebung von Vocatus in Zusammenarbeit mit dem IRIS-Netzwerk zeigt, dass die Mehrheit der Befragten eine Unterstützung des Sports durch Unternehmen positiv bewertet. Dabei befinden die Menschen besonders den Aspekt der Förderung nationalen Sports für positiv. Außerdem konnte die direkte Verbesserung des Images von Unternehmen durch deren Engagement belegt werden. Bei fast jedem zweiten Befragten verbessert sich das Bild, dass er von einem Unternehmen hat, durch dessen Förderungsaktivität.

Februar 2008, Werben & Verkaufen Compact