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Mitarbeiterbefragungen - die Potenziale eines Führungsinstrumentes nutzen

17. April 2008 - Rückblick

"Mitarbeiterbefragungen - die Potenziale eines Führungsinstrumentes nutzen" das war der Titel des Vocatus Business Forums im April 2008 am Münchner Flughafen. Eingeladen waren Unternehmensverantwortliche für Mitarbeiterbefragungen aus verschiedensten Branchen - von Transport über Energie bis hin zu Medien oder Versand.

Diskussion Der Erfahrungsaustausch wurde eingeleitet durch einen Vortrag des Vocatus-Experten für Mitarbeiterbefragungen, Dr. Johannes N. Häußler. Neben einer Vorstellung des Vocatus-Ansatzes für Mitarbeiterbefragungen lieferte der Vortrag zahlreiche Ansatzpunkte zur Diskussion und zum intensiven Erfahrungsaustausch.

Mit großer Offenheit nutzen die Teilnehmer die Chance, den Stellenwert von Mitarbeiterbefragungen in ihrem Haus zu schildern und gemeinsam Ansatzpunkte zur Optimierung dieses zentralen Führungsinstrumentes diskutieren.

Potenzial nicht ausgeschöpft
Schnell wurde deutlich, dass Mitarbeiterbefragungen eine sehr unterschiedliche Tradition innerhalb der Unternehmen haben - sei es eine Kontinuität von über drei Jahrzehnten oder eine Neuausrichtung angesichts von Umstrukturierungen oder Neupositionierung im Markt.

Vortrag Vor dem Hintergrund der Herausforderungen im jeweiligen Marktumfeld würden Mitarbeiterbefragungen bis heute zwar vielfach einen hohen Stellenwert als unternehmensinternes Analyseinstrument erhalten; doch das Potenzial als eigenständiges, dialogisches Führungs- und Kommunikationsinstrument sei häufig nicht voll ausgeschöpft - darin waren sich die Teilnehmer einig.

Der Austausch zu den wichtigsten Prozess-Schritten bei der Durchführung von Mitarbeiterbefragungen zeigte klare Optimierungsmöglichkeiten vor allem bei der Zielformulierung, dem Handling sowie im Follow-Up.

Standardbefragungen meist ungeeignet
Angesichts von Standard-Befragungsangeboten bleibe die unternehmensspezifische Situation und Zielsetzung einer internen Befragung häufig unzureichend thematisiert. Daraus ergebe sich nicht selten eine geringe Validität der Aussagen, sodass das Ergebnis nicht die konkreten Hinweise zur künftigen Gestaltung von Führungsaufgaben enthalten könne.

Im Handling identifizierten die Teilnehmer klare Verbesserungsansätze, wie beispielsweise die frühzeitige Einbindung relevanter Ansprechpartner im Unternehmen sowie die gezielte Gestaltung von Online-Befragungen mit ihren Möglichkeiten zur schnellen, aktivierenden Durchführung und zeitnahen Ergebnispräsentation.

Das Follow-Up von Befragungen erwies sich gerade durch eine optimierbare Prozessplanung als vielversprechender Handlungsbereich. Der Umgang mit kritischen Ergebnissen sei vielfach noch zu defensiv und setze nur zögerlich auf unternehmensinterne Transparenz.

Alle Teilnehmer bewerteten das Vocatus Business Forum als wertvolle Gelegenheit zum direkten Austausch mit Verantwortlichen aus anderen Branchen sowie langjährigen Experten.